Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Achtung! Neue Redewendung im Anlauf: das„Angähnen“!

Ich gehe davon aus, dass Fritz Grob vom Schweizer Regensdorf diese Glosse nie zu Augen bekommen wird. Aber wer weiß?

Ebenso möglich ist, dass er seine Rolle als Sprachschöpfer niemals wahrnehmen wird. Auch das kann ich aber nicht wissen.

Wer ist Fritz Grob? Und was hat ihm Deutsch Sprechende zu verdanken?
Zufällig stieß ich in der Schweizer „Weltwoche“ (Nr. 25.15) auf einen Leserbrief, den besagter F.G. zum Thema „Fifa“ eingeschickt hatte.

Wie schreibt man einen Bestseller? Oder: Die älteste Geschichte der Welt

Haben Sie Lust, ein spannendes Buch oder Drehbuch zu schreiben, das das Zeug zum Bestseller oder Blockbuster hat? Dann sind Sie hier richtig. Heute erfahren Sie das Wichtigste zum Thema – kostenlos und compliments of the Sprachbloggeur.

Zuerst aber eine kurze Anekdote über einen Film, den ich, als ich vor vielen Jahren noch ein Frischling in Deutschland war, kennengelernte.

Eine kurze Grammatik der Pornographie

Vielleicht haben Sie sich verirrt und lesen diese Zeilen, weil Sie sich etwas Anderes erhofft haben als das, was ich anzubieten vorhabe.

Ihnen, liebe Verirrte, drücke ich, falls ich Sie unabsichtlich in die Irre geführt habe, mein aufrichtiges Bedauern aus. Hier finden Sie weder anzügliche Bilder noch Worte, deren Ziel es ist, gewisse Fantasien anzuheizen.

Im Gegenteil. Hier bekommen Sie genau das, was im Titel versprochen wird: eine Grammatik – oder zumindest die Einleitung zu einer solchen Grammatik. What you see is what you get.

Das Nasher Sculpture Center – Heute buchen, morgen besuchen!

Original oder Übersetzung? Welcher ist Ihnen lieber, liebe Kulturkonsumenten?

Nie hätte ich gedacht, dass ich eine solche Frage stellen würde. Doch dann erhielt ich liebenswürdigerweise eine Einladung zu einem Konzert am Nasher.

Ein bisschen Hintergrund:

Tag der deutschen Sprache – Feiern Sie mit!

He! Deutsche Muttersprachler! Heute feiere ich Ihre Sprache. Ja, Ihre nicht meine Sprache. Wissen Sie: Es ist einerlei, wie viele Jahrzehnte ich bei Ihnen Weile. Deutsch wird nie meine Sprache werden.

Man ist stets nur das, was die eigene Mutter mit einem spricht.

Mann-Talk - Frau-Talk: Die Halbierung der Butterbreze

Mann: ( Er liest in der Zeitung – oder wenn er jünger ist am Tablet)

Frau: Wie sind deren Butterbrezen?

Mann: (liest weiter, dann…) Wie?

Frau: Sind da die Butterbrezen in Ordnung?

Mann: Welche Butterbrezen? Meinst du, die von der Bäckerei?

Frau: Ja, die.

Mann: Ja, die sind in Ordnung. Wolltest du eine kaufen?

Frau: Wenn ja, dann lieber zwei.

Mann: Hattest du nicht deine Brotzeit schon gestern Abend vorbereitet?

Achtung: Schlechtes Benehmen kann gesundheitsschädigend werden

Sind auch Sie manchmal so überempfindlich wie ich? Falls nicht, hab ich den folgenden Text für Sie geschrieben.

Es geht um die Benimmregeln.

Wissen Sie, was geschehen kann, wenn einer die Benimmregeln missachtet? Es kann nämlich passieren, dass ein Missachteter deshalb die Hoffnung verliert. Leser von Dantes Göttlichen Komödie wissen, was dies für Folgen hat. Denn auf dem Tor zur Hölle, steht geschrieben, so Dante, der Spruch: „Lasst alle Hoffnung zurück, ihr, die eintreten.“

Will sagen: Die Hoffnung zu verlieren ist gleichsam ein Aufenthalt in der Hölle.

Sprachproblem Homo-Ehe: Darf ich meinen Mann/meine Frau vorstellen?

Fangen wir mit einer neuen englischsprachigen Vokabel an, deren Gebrauch gute Englischkenntnisse bescheinigen wird.

Ich selbst habe sie erst letzte Woche zur Kenntnis genommen. Sie lautet: „mansplaining“.

Es handelt sich um ein „Portmanteau“, d.h. ein Wort, das aus zwei bereits existierenden Begriffen formiert wird – wie das englische „smog“, aus „smoke“ und „fog“. Oder „Blog“ (nur Zufall, dass sich diese Wörter reimen), dass 1999 aus „web“ und „log“ (wie „Logbuch“) entstanden ist.

E-Bücher: Der Leser als Sklave?

Und? Wie stehen Sie jetzt zum E-Buch? Denken Sie etwa: Die Bäume sollen leben – Bücher ade? Oder ist auch bei Ihnen eine Ernüchterungsphase eingetreten?

Ich, zum Beispiel, habe inzwischen viele Einzelwerke und unzählige Gesamtwerke der Weltliteratur auf meinem längst veralteten Lesergerät gehamstert. Unwichtig die Marke oder das Format. Alle irgendwie ähnlich, ob Kindle, Tolino, Sony, Kobo; ob Epub oder Mobi.

Wann darf ich das engl. Wort „f**k“ verwenden?

Zum Anfang ein bisschen Autobiographie. Ich war 19 Jahre alt, Student der Altphilologie. Mein Lieblingsdichter aus der römischen Literatur hieß Catull. Insbesondere liebte ich seine Derbheit, zumal ich dabei war, die eigene zu entdecken. Catulls Lyrik brachte mir beinahe jede Schweinerei der lateinischen Sprache bei, und bald fühlte ich mich, jungen Lyriker, inspiriert eigenes zu produzieren...

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